EEG Umlage festzurren?
Laut Medienberichten gibt es in den Bundestagsfraktionen Bestrebungen die EEG-Umlage auf einen fixen Wert festzulegen. Damit würde die Förderung der Erneuerbaren Energien dann nicht jährlich an den Zubau an Ökostromerzeugung angepasst.
Zuletzt gab es im November Spekulationen seitens der Stromerzeuger, dass sich im Jahr 2012 die Umlage für das Folgejahr wieder deutlich erhöhen könnte. Oft dient das auch als einfache Argumentationsgrundlage um weitere Strompreis- Anhebungen zu rechtfertigen.
Nun sollen die Fraktionsspitzen der CDU, CSU und der FDP in einem Schreiben an Wirtschaftsminister Rösler und Umweltminister Röttgen gefordert, die EEG-Umlage bei 3,5 Cent pro Kilowattstunde einzufrieren. Somit wäre der Anteil der Verbraucher an der Förderung vom Ökostromausbau fixiert. Vordergründig nachteilig ist jedoch, dass die Mittel für neue Ökostromanlagen damit begrenzt werden, und somit der Ausbau gedrosselt werden könnte.
Stromabzocke.de sieht jedoch ebenso ein Potential, so die EEG Stromerzeugung deutlich wirtschaftlicher werden muss und durch Innovationen und den Massenmarkt sich diese Beschränkung der Abgaben positiv auswirken könnte.
Durch ein grosses Angebot an generativer Energie von Sonne, Wind und Wellen wird langfristig sie Strompreissteigerung eingedämmt.

Natürlich muss die Erzeugung von Strom auf regenerativer Basis wirtschaftlicher werden – aber genau das ist im EEG doch schon enthalten. Aus genau diesem Grunde werden doch fortlaufend die Förderungssätze für neue und damit sowohl effektivere als auch günstigere Anlagen reduziert.
Die Umlage einzufrieren wird der Entwicklung dieser Energieerzeugungsmethoden mMn langfristig schaden und kann eigentlich nur dem Interesse der großen oligopolistischen Konzerne dienen.
Da muss ich zustimmen, denn die Kappung mit dem Ausbaulimit ist wirklich nicht im Interesse der Bürger und der zukunftstauglichen Energieversorgung. Der Artikel ist dahingehend nicht tief genug durchdacht. Danke!