Mehrkosten von 3,90 Euro bei der ovag Energie AG
„Die neue staatlich verordnete so genannte Sonderkundenabgabe hat unseren Plan durchkreuzt“, bedauert Rainer Schwarz, Vorstand der ovag Energie AG. „Zwar haben wir den Strom, den wir vertreiben, günstig eingekauft, doch ist es unmöglich, die gesamte neue „staatlich verordnete Sonderumlage“ abzufedern
.
Dieser Auszug aus der Pressemitteilung zeigt die Auswirkungen der Entlastung der Großabnehmer bei den Haushalten auf. 0,75 Cent pro kWh werden extra fällig. 3,90 Euro monatliche Mehrkosten bei einem Durchschnittsverbrauch von 3000 Kilowattstunden im Jahr oder 4,9 Prozent. Damit werden wir Verbraucher gezwungen die Industrie zu fördern. Ein Unding in einer Marktwirtschaft, von sozialer Marktwirtschaft kann schon lange nicht mehr gesprochen werden.
Eine CDU Regierung mit einer FDP als Koalitionspartner handeln wie zu tiefroten Zeiten und Staatsunternehmertum.
Die ovag Energie kann einem schon fast leid tun, wenn sie in ihrer Pressemitteilung schließt:
„Kein Unternehmen macht es sich leicht mit einer Preiserhöhung“, sagt Rainer Schwarz. „Unter den Umständen, dass uns alleine die neue Sonderkundenabgabe zur Entlastung der stromintensiven Industrien Kosten in Höhe von über fünf Millionen Euro verursacht, haben wir allerdings keine andere Wahl. Doch wir bleiben weiterhin der verlässliche Partner in der Region in Sachen Energie, auch in Fragen zum Energiesparen.“
