Strom sparen mit einer Solaranlage für die Steckdose

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Viele Verbraucher haben bereits ihre Häuser und Wohnungen auf Energieeffizienz getrimmt und sparen so weit wie möglich Strom ein. Wer trotz dieser Maßnahmen noch weitere Optimierungspotentiale sucht, sollte darüber nachdenken, Energie in kleinem Umfang selbst zu erzeugen ohne auf eine große Photovoltaik-Anlage zu setzen.

Mini-Solaranlagen für die Steckdose

Der Weg zum eigenen Solarstrom ist dabei mittlerweile relativ einfach. Es gibt eine Vielzahl von Mini-Solaranlagen, die sich einfach an die Steckdose stecken lassen und dann Strom für den privaten Verbrauch einspeisen. Die Preise liegen dabei im Bereich von 300 bis 1500 Euro für ein komplettes System und damit weit unter den Preise für eine normale Solaranlage. Dafür bekommt man allerdings auch deutlich weniger Leistung und die Beantragung der EEG Umlage lohnt sich daher nur sehr selten.

Für den normalen Hausverbrauch reichen diese Anlagen aber normalerweise vollkommen und sie produzieren je nach Typ zwischen 500 und 1000 Kilowattstunden im Jahr. Das entspricht einer Ersparnis von 150 bis 250 Euro jährlich so dass sich die Anlagen meistens innerhalb weniger Jahre rentiert haben. Steigt der Strompreis noch weiter – was durchaus zu erwarten ist – werden die Anlagen sogar noch rentierlicher.

Der Anschluss erfolgt dabei relativ simpel direkt per Stecker über eine verfügbare Dose mit 240 Watt. Die entsprechenden Wechselrichter sind in den Paketen mit dabei.

Einige Punkte gibt es beim Einsatz aber trotzdem zu beachten:

  • Man sollte die Steckdose nicht überlasten. Genau so wie viele Verbraucher zu einem Schaden an der Steckdose führen können, kann dies auch bei zu hoher Einspeiseleistung geschehen. Bei größeren Anlagen sollte man daher in jedem Fall auf einen Techniker zurück greifen.
  • Die Module müssen sicher angebracht sein um auch bei Sturm und Unwetter keine Schäden anzurichten.
  • Die Anlage sollte regelmäßig gereinigt werden um Leistungsverluste durch Schmutz vorzubeugen

Neben den stationären Paketen gibt es auch mobile Lösungen, die zwar keine 240 Volt bringen aber sich beispielsweise für das Auto, den Wohnwagen oder sogar für den Kleincomputer eignen.

Der eigene Solarstrom mit einer plug’n’play Mini Anlage muss also weder teurer noch kompliziert sein.

 

 

geschrieben am 28. Jul. 2015 von Bastian

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