Ökostrom

Strom sparen mit einer Solaranlage für die Steckdose07.28.15

Viele Verbraucher haben bereits ihre Häuser und Wohnungen auf Energieeffizienz getrimmt und sparen so weit wie möglich Strom ein. Wer trotz dieser Maßnahmen noch weitere Optimierungspotentiale sucht, sollte darüber nachdenken, Energie in kleinem Umfang selbst zu erzeugen ohne auf eine große Photovoltaik-Anlage zu setzen.

Mini-Solaranlagen für die Steckdose

Der Weg zum eigenen Solarstrom ist dabei mittlerweile relativ einfach. Es gibt eine Vielzahl von Mini-Solaranlagen, die sich einfach an die Steckdose stecken lassen und dann Strom für den privaten Verbrauch einspeisen. Die Preise liegen dabei im Bereich von 300 bis 1500 Euro für ein komplettes System und damit weit unter den Preise für eine normale Solaranlage. Dafür bekommt man allerdings auch deutlich weniger Leistung und die Beantragung der EEG Umlage lohnt sich daher nur sehr selten.

Für den normalen Hausverbrauch reichen diese Anlagen aber normalerweise vollkommen und sie produzieren je nach Typ zwischen 500 und 1000 Kilowattstunden im Jahr. Das entspricht einer Ersparnis von 150 bis 250 Euro jährlich so dass sich die Anlagen meistens innerhalb weniger Jahre rentiert haben. Steigt der Strompreis noch weiter – was durchaus zu erwarten ist – werden die Anlagen sogar noch rentierlicher.

Der Anschluss erfolgt dabei relativ simpel direkt per Stecker über eine verfügbare Dose mit 240 Watt. Die entsprechenden Wechselrichter sind in den Paketen mit dabei.

Einige Punkte gibt es beim Einsatz aber trotzdem zu beachten:

  • Man sollte die Steckdose nicht überlasten. Genau so wie viele Verbraucher zu einem Schaden an der Steckdose führen können, kann dies auch bei zu hoher Einspeiseleistung geschehen. Bei größeren Anlagen sollte man daher in jedem Fall auf einen Techniker zurück greifen.
  • Die Module müssen sicher angebracht sein um auch bei Sturm und Unwetter keine Schäden anzurichten.
  • Die Anlage sollte regelmäßig gereinigt werden um Leistungsverluste durch Schmutz vorzubeugen

Neben den stationären Paketen gibt es auch mobile Lösungen, die zwar keine 240 Volt bringen aber sich beispielsweise für das Auto, den Wohnwagen oder sogar für den Kleincomputer eignen.

Der eigene Solarstrom mit einer plug’n’play Mini Anlage muss also weder teurer noch kompliziert sein.

 

 

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Ökostromquellen in Deutschland09.09.13

In der heutigen Zeit gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, Energien zu nutzen. Besonders der Strom ist ein aktuelles Thema. Da den Menschen ihre Umwelt zunehmend wichtig wird, überlegen sich viele Verbraucher auch beim Strom, auf ökologisch erzeugten zurückzugreifen. Ökologischer Strom schont die Umwelt, da er keine vorhandenen Ressourcen verbraucht. Stattdessen wird er aus natürlichen Ressourcen hergestellt, die natürlich nachwachsen können.

 

Nachwachsende Rohstoffe, aus welchen Strom erzeugt werden kann, gibt es auch in Deutschland.

Die Wasserkraft

Diese Stromquelle bedient sich der Kraft des Wassers. Somit stellt die Wasserkraft eine regenerative Energiequelle dar. Strom wird dabei mit Hilfe eines Wasserkraftwerkes hergestellt: Über ein Wasserrad oder eine Turbine wird abfließendes Wasser geleitet. Dieses treibt einen elektrischen Generator an, der aus der mechanischen elektrische Energie macht. Damit der Strom an Spannungsnetze weitergegeben werden kann, ist am Wasserkraftwerk meistens ein Umspannwerk angegliedert. So kann günstig Strom überall Verwendung finden.

Die Windenergie

Auch die Windenergie als Methode zur Stromgewinnung gehört zu den regenerativen Energiequellen. Diese alternative Stromquelle ist in Deutschland bereits gut vertreten. Bereits acht Prozent des Stromverbrauchs stammen aus Windenergie.
Zur Stromgewinnung werden Windkraftwerke eingesetzt. Hier bewegt die Luft die Flügel des Windrades, welche wiederum über Generatoren den Strom erzeugen.

Die Solarenergie

Nachwachsende Rohstoffe liefert ebenso die Sonne. Mit solarthermischen Kraftwerken wird aus der Solarenergie Strom gewonnen. Da Deutschland jedoch wenig sonnenintensiv ist, kommt diese Technik hier kaum zum Einsatz. Verbreiteter dagegen ist die Energiegewinnung aus Solarmodulen, welche aus Solarzellen bestehen. Hier wird der so genannte photovoltaische Effekt genutzt, der Sonnenstrahlen in Strom umwandelt.
Neben Sonnenwärmekraftwerken und Solarmodulen kommen andernorts auch Sonnenkollektoren zum Einsatz: Diese dienen der Wärmegewinnung.
Strom aus Solarenergie stellt ebenfalls eine Möglichkeit für günstigen Strom dar.

Die Erdwärme

Unter Erdwärme oder Geothermie wird die gespeicherte Wärme unter der Erdkruste bezeichnet. Bei einer direkten Nutzung findet die Erdwärme ihren Einsatz etwa zum heizen von Bädern oder sie wird zum kühlen verwendet. Bei der indirekten Nutzung wird die Wärme durch ein Kraftwerk in Strom umgewandelt. Die Geothermie ist eine gute Alternative für günstigen Strom. Jedoch befindet sich diese Art der Stromgewinnung in Deutschland noch ganz am Anfang.

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naturstrom wird teuerer11.15.12

Die Kunden der NaturStromHandel GmbH, kurz Naturstrom wurden nun angeschrieben um auch Ihnen eine Tariferhöhung anzukündigen. Das nach Fukushima schnell gewachsenen Unternehmen liefert Ökostrom und ist einer der wenigen Anbieter die sich sinnvoll für die Energiewende hin zu den erneuerbaren Energien einsetzen. So beschreiben sie in ihrem Kundenbrief detailiert die Gründe der akteullen Preiserhöhung. Diese fällt be Naturstrom mit 2,35 Cent/kWh mit 10% im Vergleich zu vielen Anbietern gerade noch moderat aus. Durchschnittlich erhöhen die Anbieter um rund 11% und teilweise bis zu knapp 20% ihre Tarife zum Jahreswechsel.
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EEG-Umlage auf Rekordhöhe10.11.12

Jetzt sind die ersten konkreten Zahlen zu der kommenden Ökostromumlage durchgesickert. 5,277 Cent pro Kilowattstunde sollen es laut einer Meldung werden. Aber auch weitere Kosten steigen, so werden die Kosten für den Stromtransport ansteigen, wie auch die Kosten der neuen Haftungsregelung für die Windparks auf See den Preisanstieg weiter fördern. Bundesumweltminister Altmaier hat angekündigt, dass er in Zukunft den anstieg verhindern will. Er betonte in einem Interview dabei, dass an dem jetzigen Anstieg niemand mehr etwas ändern kann.

Ganz richtig ist dies jedoch nicht. (mehr …)

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Strom selber machen09.04.12

Nachdem die Solarförderung seit Monaten in der Diskussion ist und ebenso über den massiven Anstieg der Stromkosten in der Öffentlichkeit diskutiert wird, sucht so mancher nach Alternativen. Dabei ist die Auswahl an Möglichkeiten gar nicht so groß. Gerade wenn man alle anderen Anlagen im Haus relativ neu hat, gibt es nur wenige Möglichkeiten die auch wirtschaftlich sind.

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